Das war 2015

Dieses Jahr war kein Schlechtes, doch es war eines: es war uuuunglaublich anstrengend! Anfang des Jahres war da noch die Angst wegen der großen Lücken in den Therapieplänen, ab Mitte des Jahres wurde es voll in der Praxis, so voll, dass ich den Eindruck hatte, ich würde rund um die Uhr arbeiten. Dann kamen Krankheiten im privaten Umfeld dazu. Ich war rund um die Uhr beschäftigt.

Wieder waren einige Ereignisse dabei, auf die ich gerne verzichtet hätte. Auf viele Sorgen, Ängste, Befürchtungen. Und andererseits gab es wiederum Ereignissse, die zu Highlights wurden, neue Freundschaften, gute Impulse, viele neue Gedanken und neue Wege.

Gelernt habe ich, dass es immer die “kleinen” Dinge sind, die eher zu den Highlights werden können. Man darf sie nur nicht übersehen. Gelernt habe ich auch, dass es oft besser ist, auf seinen Bauch zu hören und die Dinge, Menschen, Situationen einfach loszulassen.

Ich bin sehr froh darüber, gesund zu sein und den Großteil meiner Zeit mit den Menschen und Tieren verbringen zu können, die mir wichtig sind und für die ich wichtig bin. Ich wünsche Euch allen ein gutes und zufriedenes 2016 mit mehr Geduld, Wertschätzung und Achtsamkeit.

Als Motto für 2016 könnte das gleiche Motto wie 2015  gut passen:

„Komme, was da wolle/trink ein bisschen, tanz ein bisschen/und was morgen wird – wir werden sehn!“ (Absinto Orkestra)

Und sonst so?

Zugenommen oder abgenommen? Zugenommen. Leider!

Haare länger oder kürzer? Kürzer!

Der verwegenste Plan? Mit dem Rauchen aufzuhören! Hat geklappt. Seit 347 Tagen bin ich rauchfrei!

Die gefährlichste Unternehmung? Im Rahmen eines Geocaches, den ich gerade verstecke, unter dem Eisenbahnmuseum durch eine große Wasserröhre zu kriechen. Ganz alleine. Sogar ohne Hund! Ich hab mir vor Angst fast in die Hosen gemacht, aber hinterher war es ein großartiges Gefühl.

Der hirnrissigste Plan? Siehe vorherige Frage!

Gute Gespräche mit? Vielen!

Das leckerste Essen? Zweimal in diesem Jahr in der Waldkolonie im Restaurant “Mare e Monti”.

Das beeindruckenste Ereignis? Da gab es so viele dieses Jahr. Sehr viele „kleine“ beeindruckende Ereignisse in der Natur. Aber auch die Rede von Henry Kissinger zur Trauerfeier von Helmut Schmidt war sehr beeindruckend.

Die beste Serie? Wie schön! Mir fällt gerade auf, dass ich dieses Jahr kaum vor der Glotze verbracht habe!

Die meiste gedankliche Beschäftigung mit? Meinem Nervenkostüm, mit Zuversicht, Gelassenheit, Achtsamkeit.

Die schönste Party? Das Geburststagsfrühstück in der Praxis.

Die meiste Zeit verbracht mit…? Aktiv und positiv mit mir und mit Emil. Und das tut gut!

Die schönste Zeit verbracht mit…? Emil, mir und der Natur.

Das Beste, was 2015 passiert ist: ein voller Therapieplan und ein großes Lob von der Bank!

Vorherrschendes Gefühl 2015: Durchhalten! Und: Mich immer wieder über Gedanken wie “ich muss nieee wieder eine Urlaubsplanung im Team mit acht Personen abstimmen” oder: “ich muss nieee wieder an einem Feiertag in der Klinik arbeiten” zu freuen oder dass ich mich so planen kann, dass ich selbst im tiefsten Winter mit meinem Hund bei Tageslicht weite Wanderungen machen kann!!!! Großartig!

2015 zum ersten Mal gemacht? Mit dem Hund in den Urlaub gefahren.

2015 nach langer Zeit wieder getan? Gitarre gespielt.

2015 gelernt: Es lohnt sich nicht, sich ständig einen Plan zu machen. Es kommt ohnehin, wie es kommt. Es lohnt sich weiterhin immer authentisch zu sein. Immer! Und ganz wichtig: Ich habe gelernt und lerne noch: Ich höre auf mein Bauchgefühl!

Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können? Unnötige Sorgen, zuviel Planerei und viel zuviel Kopfkino!

Das schönste Geschenk, das ich jemanden gemacht habe? Zeit und starke Nerven.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? Da gab es viele. Und einige davon habe ich sicherlich nicht gehört, was mir leid tut.

Der schönste Satz, den ich zu jemanden gesagt habe? “Tut mir leid, wir sind voll.” – Nein, es war hoffentlich ein anderer Satz. Ich weiß ihn nicht mehr, ich rede immer so viel.

2015 war in einem Wort: ANSTRENGEND

Das bringt 2016?
Ruhe! Privat wie geschäftlich! Mehr Ausgeglichenheit, Gelassenheit, Zuversicht, Glück, Freude, Freundlichkeit, Gesundheit, den Blick für die kleinen Dinge auszudehnen lernen. Und wer weiß, …

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