Staunen in Freiburg

Heute in der Therapiebegleithund-Ausbildung: Emil lernt ratz-fatz eine Holzschachtel aufzuschieben. Ganz ohne Einsatz von Leckerchen. Einfach nur durchs Zuschauen. Und es hat ihm kein Hund vorgemacht, sondern ich. Und ich habe die Schachtel nicht wie ein Hund aufgeschoben, sondern mit meiner Hand. Und der coole kleine Emil (als jügster in der Gruppe) hat es ganz schnell kapiert. Und mir ist die Kinnlade runtergeklappt!
Dafür mittags dann in der Altstadt Auftritt als Rüpel: Die Bedienung im Strassencafe wurde angebellt, als sei es unsere Briefträgerin. Und dann Glück gehabt: Die Bedienung hatte keine Angst vor Hunden und lies sich von mir erklären, warum sich Emil so benimmt. Sie schlug dann vor, sich für eine kleine Weile zu uns an den Tisch zu setzen, da sie gerade kaum zu tun habe. Und als sie dann ein bisschen bei uns am Tisch gesessen hatte und wir gemütlich miteinander über Hunde geplaudert hatten, war Emil ganz beruhigt, dass die “böse Frau” gar nicht böse ist, sondern eigentlich ganz nett. Die Bedienung hat heute von mir das Trinkgeld ihres Lebens bekommen!
In dieser Woche komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus!

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