Was macht eigentlich Emil…

Nachdem sich Emil von den vielen Interviews auf der Buchmesse erholt hat, kehrt hier langsam bei Emil und seinem Dienstpersonal wieder Ruhe und Alltag ein.

Derzeit soll Emil lernen einen kleinen Korb zu tragen. Da er inzwischen richtig gut Apportieren oder seinen Futterbeutel auf Kommando Suchen und Bringen kann, habe ich überlegt, das Bringen und Halten und Holen etwas auszubauen.

Ich habe einen kleinen Weidenkorb besorgt, den Emil ganz prima am Henkel im Maul tragen kann, naja sagen wir derzeit mal “könnte” und der sich prima eignet um z.B. einem Patienten etwas zu bringen (z.B. Therapiematerial wie Bleistift, Spitzer und Radierer, kleines Weihnachtsgeschenk, Geburtstagsgeschenk, Osterei usw.). Vielleicht kann man Emil später auch als “Blumenhund” für Hochzeiten buchen…. ;-)

Auf Kommando hält er den Korb wenige Sekunden im Maul, doch er kann es noch nicht lange durchhalten, der Korb würde sich doch so wunderschön zerlegen lassen. Kurzzeitig denke ich sogar darüber nach, mit Emil das Klickertraining auszuprobieren, doch ich glaube das ist gar nicht gut für meine und die Nerven meiner Mitmenschen…. Vielleicht geht es ja auch ohne Klicker….

Zwischendrin üben wir an der Schleppleine den Rückruf – beim Spazierengehen klappt das je nachdem ob gerade der Wind ein Blatt über den Weg weht, das man fangen könnte, ob die Suhle nach frischem Wildschwein riecht, ob man noch eine vergessene Zuckerrübe auf dem Feld findet, ob man sich nach der herunterfallenden Eichel umdrehen muss oder dem Jogger hinterhergucken…. aber manchmal, manchmal in kurzen Sekunden ohne Ablenkung rufe ich und Emil kommt sofort! Dann möchte ich ihm immer gleich eine Schärpe “folgsamster Hund” umhängen. Doch kurz danach beweist mir Emil dann gleich wieder, dass seine Ohren auch einfach nur sehr gut aussehen und das wars dann auch schon mit dem Hören.

Dennoch… es wird…..

Anfang November verreisen wir nach Freiburg zur Hundeschule, die Emil und mich zusammen als Therapie-Hunde-Team ausbilden wird. Es wird sich entscheiden ob
a) Emil überhaupt als Therapiehund geeignet ist
b) wir im März mit der Ausbildung beginnen können
c) wir im September mit der Ausbildung beginnen können
d) wir sofort das Diplom überreicht bekommen

Ich hoffe a) ausschließen zu können und mit d) will ich mal noch nicht rechnen.

D.h. wir werden in einem Hotel der Kategorie “hundefreundlich” übernachten.
Ich bin sehr sehr gespannt…..

Heute um 15.00 Uhr ist Hunderunde auf dem Hundeplatz. Da trifft Emil seine coolen Kumpels, die aus einem Ridgeback, einer Dogge, einem Dobermann und einem Staffordshire Terrier bestehen. Emil sieht in dieser Clique aus, wie ein Steifftier und doch hält er sich noch immer für eine wilde Bestie.
Ausserdem wird er im Moment von einer Bobtailhündin angehimmelt, die immer eine schicke Haarspange trägt. Doch wie viele coole Jungs hat Emil überhaupt keinen Sinn für schicke Haarspangen. Dennoch gibt sich die Hündin alle Mühe, dass Emil endlich mal mit ihr spielt. Sehr lustig ist es dann, wenn Emil in ihr dichtes Fell wufft. Das klingt dann so, als hätte er einen Schalldämpfer. Wenn ich es heute endlich mal schaffe, will ich einige Fotos von dieser illustren Runde machen.

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Eine Antwort auf Was macht eigentlich Emil…

  1. Jacqueline Georg Freiburg,Besitzer von Winnie, Bruder von Emil !!! sagt:

    Hallo Frau Schlindwein!
    Das ist ja schön mit Winnie´s Foto´s. Überhaupt ist Ihr Block total goldig!
    Wenn Sie mit Emil in Freiburg sind könnten wir uns doch mal treffen und die Brüder
    sich wiedersehen ! Das wäre doch schön!
    Telefonnr. 07664/ 617223
    Viele Grüße
    Jacqueline Georg

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