… wenn man einen kleinen Hund dabei hat….

  • sind ALLE freundlich und rücksichtsvoll
  • bekommt man die Tür aufgehalten
  • kommt man mit fast allen Menschen, die man trifft, ins Gespräch
  • kommt man auf jeden Fall mit ALLEN Hundebesitzern ins Gespräch
  • kann man mit einer Hand die Schuhe anziehen und mit der anderen Hand nach der Leine angeln: und zwar gleichzeitig
  • findet man es merkwürdig, wenn es in der Wohnung zu leise ist
  • merkt man den Vorher-Nachher-Effekt nach dem Besuch der Putzfrau sehr viel besser und erhöht der Putzfrau sofort das Gehalt
  • wird man von der Putzfrau sehr gemocht, weil nun endlich mal so richtig viel Dreck zum Staubsaugen da ist
  • weiß man plötzlich, wo man schon lange nicht mehr war und gerne mal wieder hinwill – und damit meine ich nicht Kino, Theater oder Shoppen in der belebten Fußgängerzone. Ich meine die Orte, an denen man als Kind im Wald gespielt hat, die Bachläufe, in denen man Staudämme bauen kann, die Ausflugslokale in Waldnähe, die sich auch für verdreckte Hundepfoten und schlammbeschmierte Outdoorschuhe eignen
  • weiß man plötzlich, wo Obstbäume wachsen und wo nicht. Mein Hund liebt offenbar die Kerne von Mirabellen und Pflaumen! (*seufz* ist ja bald vorbei mit der Obstzeit….)
  • bleibt man schon automatisch bei vorbeituckernden Traktoren, überholenden Reitern, biotonneschiebenden Nachbarn, kinderwagenschiebenden Eltern, einkaufswagenziehenden Älteren, dreiradfahrenden Kindern usw. stehen, weil man plötzlich die Interessen seines Hundes teilt
  • ist es nicht mehr so wichtig, was man ganz früh morgens an hat – Haupstache man hat was an bis man endlich draußen ist
  • kann man früh morgens um vier einen gutgelaunten Hund auch gut ertragen, weil er zum Glück nicht fröhlich vor sich hinpfeift, sondern derart mit der Rute wedelt, daß der ganze Hund wackelt
  • weiß man, wenn man über die Stationen in der Klinik geht, wie sich die Promis fühlen, wenn sie ihren Fans Autogramme geben müssen
  • hat man in zwei Tagen mindestens achthundert Mal das Alter und die Rasse des Hundes erklärt und kann in vier kurzen freundlichen Sätzen die zukünftigen Aufgaben eines Therapiehundes beschreiben
  • trägt man nur DEN EINEN Rucksack – und zwar den Rucksack, den der Hund sich als sein Eigentum ausgesucht hat
  • hat man IMMER Leckerchen in der Hosentasche
  • weiß man, wo man seinen Schlüssel hingelegt hat
  • vergisst man manchmal das Handy aufzuladen
  • hat man immer Hundekotbeutelchen dabei – gelegentlich auch mal volle, weil die Stadt mal wieder viel zu wenig Mülleimer aufgestellt hat

Hab ich was vergessen?

Emil mit SEINEM Rucksack

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